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Sieben derzeitige Stipendiat:innen des Internationalen Opernstudios Hamburg, die Solistinnen des Hamburg Ballett Olivia Betteridge und Charlotte Larzelere sowie der stellvertretende Solo-Hornist des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg wurden ausgezeichnet.
Hamburg, 15. Februar 2026. Die derzeitigen sieben Stipendiat:innen des Internationalen Opernstudios Hamburg, gefördert durch die Körber-Stiftung, – Colin Aikins, William Desbiens, Aebh Kelly, Keith Klein, Marie Maidowski, Mziwamadoda Sipho Nodlayiya und Mariana Poltorak – sowie die Solistinnen des Hamburg Ballett Olivia Betteridge und Charlotte Larzelere sind Träger:innen des Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preises. Der Eduard-Söring-Preis geht an den stellvertretenden Solo-Hornisten Jan Polle vom Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.
Die Preise wurden am 14. Februar 2026 im Rahmen des Operndinners von der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper in Anwesenheit des Senators für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, Dr. Carsten Brosda, vergeben. Bei der Wahl der Preisträger:innen folgte die Opernstiftung der Empfehlung des Intendanten der Staatsoper Hamburg, Tobias Kratzer, des interimistischen Künstlerischen Ballettdirektors des Hamburg Ballett, Lloyd Riggins, sowie des Generalmusikdirektors der Staatsoper Hamburg und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, Omer Meir Wellber.
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Ulrike Schmidt, Geschäftsführerin der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper
„Es ist der Opernstiftung ein großes Anliegen, besondere Begabungen, die Vielseitigkeit und die Karrieren des künstlerischen Nachwuchses zu fördern und zu außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen zu motivieren. Die Intendanten haben begabte Künstler:innen ausgewählt, die durch ihr besonderes Talent, Engagement, ihre Arbeit und Hingabe an ihre Kunst aufgefallen sind. Wir gratulieren unseren Preisträger:innen von Herzen und wünschen allen viel Glück auf ihrem Weg!“Tobias Kratzer, Intendant der Staatsoper Hamburg
„Gegründet in der Spielzeit 1993/1994, ermöglicht das Internationale Opernstudio nun seit mehr als 30 Jahren jungen Sänger:innen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Eine Vielzahl von Stipendiat:innen wurde nach dem Hochschulstudium mit dem Alltag des Sängerberufs vertraut gemacht, konnte Erfahrungen auf der großen Bühne sammeln und sich in einem geschützten Umfeld ausprobieren sowie ein Repertoire erarbeiten. Auf diese Weise entstanden beeindruckende internationale Karrieren und ein spannender künstlerischer Nachwuchs im Ensemble der Staatsoper.
Die derzeitigen sieben Stipendiat:innen Colin Aikins, William Desbiens, Aebh Kelly, Keith Klein, Marie Maidowski, Mziwamadoda Sipho Nodlayiya und Mariana Poltorak bilden dabei einen besonders starken Jahrgang; sie stehen aber auch stellvertretend für die weit über 100 Sänger:innen in der Geschichte des Internationalen Opernstudios.“Interimistischer Künstlerischer Ballettdirektor Lloyd Riggins und geschäftsführender Ballettbetriebsdirektor Nicolas Hartmann
„Die in San Antonio, Texas, geborene Solistin Charlotte Larzelere steht für die stilistische Offenheit und Wandlungsfähigkeit des Hamburg Ballett. Geprägt durch ihre Zeit beim Bundesjugendballett und seit 2018 in der Compagnie, vereint sie technisches Können mit ausgeprägter Bühnenintelligenz. Im Neumeier-Repertoire brillierte sie als Manon in Die Kameliendame und in der Titelpartie von Die kleine Meerjungfrau. In den Werken von William Forsythe und Aszure Barton des Ballettabends SLOW BURN überzeugte sie durch Präzision und Musikalität.
Die in Westmead, Australien, geborene Solistin Olivia Betteridge schloss ihre Tanzausbildung an der Ballettschule des Hamburg Ballett ab und wurde 2017 vom Hamburg Ballett engagiert. Sie beeindruckt durch exzellente klassische Technik, hohe Musikalität und natürliche Bühnenpräsenz. In der Titelrolle von Bournonvilles La Sylphide zeigte sie ihre feinsinnige Eleganz, als Marie in Neumeiers Der Nussknacker große Spielfreude. Rollen wie Kalypso in Odyssee, Olympia in Die Kameliendame sowie Soli in Werken von George Balanchine, Pina Bausch und William Forsythe belegen ihre außergewöhnliche Vielseitigkeit.
Die Preisträgerinnen Olivia Betteridge und Charlotte Larzelere sind herausragende Beispiele „Hamburger Tänzerinnen“. Sie tanzen aus Freude – und zugleich, weil das Tanzen ihr innerstes Selbst ist. Dieses Wesen zeigt sich in außergewöhnlicher Vielseitigkeit, großem Talent und einzigartigen Bühnenpersönlichkeiten. Sie sind großzügig, zutiefst menschlich und starke kreative Kräfte im Ballettstudio. Beide verkörpern, wer wir sind – und wer wir sein wollen.“Omer Meir Wellber, Generalmusikdirektor der Staatsoper Hamburg und des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg
„Jan Polle ist ein wertvolles Mitglied unseres Orchesters. Schon nach wenigen Monaten der Zusammenarbeit beeindruckten mich vor allem seine offene Art im musikalischen Austausch, seine Kommunikationsfähigkeit und seine bemerkenswerte Reife. Besonders beim Projekt IM.PRO.LOG im Schmidts Tivoli Theater in kammermusikalischer Besetzung konnte ich diese Qualitäten erleben. Seine musikalische Kommunikation sowie sein feiner Sinn für Humor sind Eigenschaften, die ich an ihm sehr schätze.
Er bereichert das Philharmonische Staatsorchester mit einem strahlend schönen Klang, den er dem Horn entlockt und der unser gemeinsames Klangbild prägt. Jan Polles Verantwortungsbewusstsein macht ihn zu einem unverzichtbaren Kollegen und Musiker. Auf die weitere Entwicklung seiner Musikerpersönlichkeit in unserem Orchester freue ich mich und wünsche ihm weiterhin viel Freude, Inspiration und Leidenschaft für die Musik. Herzlichen Glückwunsch!“* * *
Der Dr.-Wilhelm-Oberdörffer-Preis erinnert an den ersten Geschäftsführer der Stiftung, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich um den Wiederaufbau der Hamburgischen Staatsoper verdient gemacht hat. Der Eduard-Söring-Preis geht auf den Mitbegründer der Stiftung zurück, der über Jahrzehnte hinweg das Preisgeld persönlich finanzierte. Viele frühere Preisträgerinnen und Preisträger sind heute international erfolgreiche Solist:innen, Tänzer:innen oder Orchestermusiker:innen.
Die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoperist eine kulturelle Förderstiftung und wurde am 6. Dezember 1960 gegründet. Auslöser war eine Initiative von Hamburger Kunstliebhaber:innen, wie Kurt A. Körber, um Opernintendant Rolf Liebermann, die gemeinsam mit dem Senat der Freien und Hansestadt Hamburg neue Wege der Kulturförderung beschritten. Seither unterstützt die Stiftung die künstlerische Arbeit der Hamburgischen Staatsoper und des Hamburg Ballett nachhaltig. Diese Förderung umfasst aufwendige Inszenierungen und Ballette, Gastkünstler:innen sowie die Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses und die Verleihung von Preisen an ausübende Künstler:innen der Hamburgischen Staatsoper. Die Stiftung wirbt Förder:innen und Mäzenat:innen sowie Unternehmen, die mit finanziellen Mitteln dazu beitragen, künstlerische Qualität und Vielfalt am Haus zu unterstützen. Darüber hinaus engagiert sie sich in öffentlichen Projekten und Debatten, etwa im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau der Staatsoper in der HafenCity. Kurz gesagt: Die Opernstiftung stärkt die Opern- und Tanzkultur in Hamburg durch Finanzierung, Förderung von Talenten, Unterstützung großer Projekte und Vernetzung von Kunstliebhaber:innen.
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Architektur zum Neubau der Staatsoper
BJARKE INGELS GROUP GEWINNT QUALIFIZIERUNGSVERFAHREN ZUM OPERNNEUBAU
13. November 2025
Eine Jury aus Vertreter*innen der Stadt, der Kühne-Stiftung und externen Expert*innen hat sich gestern einstimmig für den Entwurf ausgesprochen. Der Entwurf sieht ein herausragendes Opernhaus mit einer einladenden, rundum begehbaren Dachlandschaft vor, die sich zu allen Seiten zur Elbe und in die Stadt hinein öffnet.
Der Siegerentwurf wird nun in den kommenden voraussichtlich zwei Jahren in enger Abstimmung mit der Stiftung, der Stadt und der Hamburgischen Staatsoper als künftiger Nutzerin konkretisiert. Am Ende dieser erweiterten Vorplanung und einer belastbaren Kostenschätzung wird die Kühne-Stiftung abschließend über die Realisierung des Neubaus entscheiden. Als Standort ist das Baakenhöft in unmittelbarer Elbląge in der HafenCity vorgesehen.
Aufsetzend auf eine theaterfachliche Vorplanung wurde das architektonische Qualifizierungsverfahren von der Hamburgische Staatsoper Projekt gGmbH durchgeführt.
Die Jury bescheinigt dem Entwurf des Teams der Bjarke Ingels Group ein wohlüberlegtes Konzept und einen städtebaulich überzeugenden Ansatz. Er sei eine „gelungene Symbiose aus guten Bedingungen für ein Opernhaus und spannendem Wahrzeichen für alle Hamburgerinnen und Hamburger“. Als besonderes Merkmal wurden die großzügigen Dachauskragungen der Fassade gewürdigt, aus denen eine Kaskade von eleganten Balkonen resultiere: „De facto entsteht eine Spirale aus Dachgärten, die mit einheimischen Bäumen, Büschen und Gräsern bepflanzt wird und der Öffentlichkeit als Aufenthaltsort zur Verfügung gestellt wird. So kann das Operngebäude vollständig umrundet werden, um Blicke zur Stadt, zur HafenCity und zum Hafen zu genießen.“ Der Entwurf werde insbesondere bei Nacht zur Ikone, wenn seine ausufernden „Blätter“ von unten beleuchtet einer aufsteigenden Blüte ähnelten.
Die Architekten freuen sich über den Gewinn des Qualifizierungsverfahrens.
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Bjarke Ingels, Gründer und Creative Director, BIG: „The new Hamburg State Opera inhabits an island at the heart of HafenCity bookended by the vertical landmarks of Elbphilharmonie and Elbtower. The opera will appear like a landscape of concentric terraces – emanating like soundwaves from a central beating heart of music, expanding outward into the harbor like ripples in the surface of the sea.
The result is a three-dimensional public park open and accessible from all sides, with expansive views in all directions – to the old city and the new, to the Lohse Park and the Industrial Port.
We are honoured to have been chosen to imagine this key puzzle piece of the transformation of Hamburg’s HafenCity, and we are deeply grateful to the Kühne Foundation to be entrusted to turn their generosity into the city’s new epicenter for the performing arts.“
Dr. Peter Tschentscher, Hamburgs Erster Bürgermeister: „Die neue Staatsoper soll beste Bedingungen für Kunst und Kultur bieten und eine Oper von Weltrang werden. Der heute vorgestellte Entwurf zeigt eine herausragende Architektur, die die Stadtsilhouette in der HafenCity prägen wird. Der Baakenhöft wird mit dem neuen Opernhaus zu einem attraktiven, außergewöhnlichen Ort für alle Hamburgerinnen und Hamburger. Ich danke den Architekturbüros für ihre Teilnahme am Wettbewerb und der Jury für die Auswahl des Siegerentwurfs.“
Klaus-Michael Kühne, Präsident des Stiftungsrats der Kühne-Stiftung: „Meine Stiftung möchte in der Hamburger HafenCity ein Opernhaus der Spitzenklasse errichten. Wir freuen uns sehr, bei diesem Vorhaben mit dem renommierten Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) aus Kopenhagen zusammenarbeiten zu können. Gemeinsam mit der Stadt Hamburg und der hiesigen Staatsoper wollen wir einen einmaligen Ort für alle Opernbegeisterten Hamburgerinnen und Hamburger schaffen.“
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien Hamburg: „Das ist ein wirklich starker Entwurf, durch den eine spektakuläre Idee endlich ein Bild bekommt. BIG verschränkt Oper und Park zu einer attraktiven Gesamtkomposition. Wir werden die Hamburgische Staatsoper für das 21. Jahrhundert neu denken und einen spektakulären Ort für alle schaffen. Ich bin der Kühne-Stiftung für diese einmalige Chance dankbar und freue mich darauf, sie Wirklichkeit werden zu lassen.“
Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführender Stiftungsrat der Kühne-Stiftung: „Mit dem Entwurf von BIG will die Kühne-Stiftung ein außergewöhnliches Gebäude realisieren, das sich harmonisch in die HafenCity einfügt, exzellente Oper ermöglicht und einen herausragenden Ort für Hamburg schafft, an dem sich Elbe, Hafen, Stadt und Kultur gleichermaßen erleben lassen. Jetzt treten wir in die entscheidende Planungsphase ein, in der wir Architektur, Funktionalität und Wirtschaftlichkeit so in Einklang bringen müssen, dass wir Ende 2027 eine positive Durchführungsentscheidung treffen können.“
Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg: „Das neue Opernhaus am Kopf des Baakenhafens zeigt in eindrücklicher Weise, was Architektur an diesem besonderen Ort sein kann: maßstäblich, offen, heiter, begehbar, begrünt, markant und doch ohne Pathos. Das Haus zeigt zu allen Seiten gleichermaßen Gesicht und die Freiräume am Wasser versprechen höchste Aufenthaltsqualität.“
Stefan Behnisch, Jury-Vorsitz, Behnisch Architekten Partnerschaft mbB: „Dieser Wettbewerb, für eine solch herausragende und spannende Aufgabe, konnte wieder davon überzeugen, dass solche Verfahren zur Findung eines Entwurfes eine große Bandbreite an gelungenen Lösungsansätzen anzubieten vermögen. Die teilnehmenden Büros haben herausragende Arbeit geleistet, überzeugende Lösungsansätze vorgestellt und sich dieser schwierigen Aufgabe mit viel Engagement angenommen. Nach den persönlichen Präsentationen durch die Büros, ausführlicher Prüfung und Diskussion konnte die Jury einstimmig der Bauherrenschaft den Siegerentwurf zur weiteren Bearbeitung empfehlen.“
Tobias Kratzer, Intendant der Staatsoper Hamburg: „Ein Gebäude, das sich in vollen 360 Grad zur Stadt hin öffnet; ein Park, der die Oper in buchstäblich jeder Windung seiner Wege mit der Welt und die Welt mit der Oper konfrontiert; und eine Silhouette, die in ihrer Leichtigkeit einfach gute Laune macht – der Entwurf der Bjarke Ingels Group verkörpert in seiner architektonischen Form all das, wofür wir an der Hamburgischen Staatsoper auch in unserer künstlerischen Programmatik stehen! Kaum 100 Tage im Amt, fühle ich mich nicht nur angekommen, sondern reich beschenkt. Wir freuen uns! Auch darauf, die Detail-Planungen nun gemeinsam mit der Kühne-Stiftung und den Architekt:innen weiterzuentwickeln – zum Wohle unserer Besucher:innen und unserer Beschäftigten.“
Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH: „Das haben wir uns gewünscht: Ein Opernhaus, das eine herausragende Architektur auf einem öffentlich zugänglichen Grundstück mit einladenden Freiflächen und vielfältiger Vegetation verknüpft. Dieser Ort macht die Elbe und die HafenCity für alle erlebbar. Künftig gilt es, diese wunderbaren öffentlichen Räume gemeinsam noch stärker in ihr unmittelbares Umfeld zu integrieren. Zu diesem Prozess laden wir gerne ein.“
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Die Stadt Hamburg hat sich im Februar 2025 mit der Kühne-Stiftung auf den Vertrag über den Neubau einer Oper von Weltrang auf dem Baakenhöft geeinigt. Geplant ist, dass die HSO Projekt gGmbH den Neubau verantwortet, an der nach Zustimmung durch die Bürgerschaft neben der Stiftung künftig auch die Stadt Hamburg und die Hamburgische Staatsoper beteiligt sein sollen. Die Stadt wird zudem die öffentlichen Flächen rund um die neue Oper für alle zugänglich machen. Der Vertrag sieht vor, dass sich die Stadt für standortspezifische Mehrkosten, insbesondere für Gründung und Flutschutz, mit 147,5 Millionen Euro an den Kosten für den Bau der Oper beteiligt. Dieser Betrag ist gedeckelt. Die weiteren Kosten für den Bau des neuen Opernhauses übernimmt die Stiftung. Nach Fertigstellung gehen das Gebäude und die Anteile der Stiftung an der Projektgesellschaft als Schenkung an die Stadt über.
Im September hat der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine Drucksache beschlossen, mit der die Hamburgische Bürgerschaft um Zustimmung zu dem Vertrag gebeten wird. Diese wird derzeit von der Bürgerschaft beraten.
An dem durch die HSO Projekt gGmbH ausgeschriebenen hochkarätig besetzten hochbaulichen Qualifizierungsverfahren mit freiraumplanerischem Ideenteil haben folgende international renommierte Architekturbüros teilgenommen:
BIG – Bjarke Ingels Group, Kopenhagen
gmp international GmbH, Hamburg, mit Diller Scofidio & Renfro, New York
Prof. Jörg Friedrich | Studio PFP GmbH, Hamburg
Snøhetta, Oslo
Sou Fujimoto, Tokio / Paris
Zur Jury gehörten:
Stefan Behnisch (Jury-Vorsitz), Architekt, Behnisch Architekten Partnerschaft mbB;
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien
Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführender Stiftungsrat, Kühne Stiftung
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
Karl Gernandt, Stiftungsrat der Kühne-Stiftung
Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor
Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH
Tobias Kratzer, Intendant der Staatsoper Hamburg
Dorte Mandrup, Architektin, Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
Prof. Matthias Sauerbruch, Architekt, Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Dr. Thomas Staehelin, Stiftungsrat der Kühne-Stiftung
Günther Vogt, Landschaftsarchitekt, Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich
sowie drei Vertreter*innen der Hamburgischen Bürgerschaft.
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Vom 14. November bis 30. November, werden alle Entwürfe im Kesselhaus, Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg in der HafenCity ausgestellt.
ÖFFNUNGSZEITEN
Freitag 14.11. ab 15 Uhr, sonst:
Dienstag bis Freitag: 10:00–17:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00–17:00 Uhr
montags geschlossen
Eintritt frei
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Eine neue Oper für Hamburg
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Visualisierung zum Siegerentwurf für den neuen Neubau einer Oper auf dem Baakenhöft
© BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain.
Staatsoper Hamburg auf Erfolgskurs
100 TAGE NEUE SAISON 2025/26 UNTER TOBIAS KRATZER
Hamburg, 08. November 2025 – Hundert Tage nach dem Start der neuen Spielzeit 2025/26 zieht die Staatsoper Hamburg eine erste Bilanz – und diese fällt überaus positiv aus. Unter der neuen Intendanz von Tobias Kratzer verzeichnet das Haus eine starke Publikumsresonanz, eine deutliche Verjüngung des Publikums und eine Vielzahl neuer Vermittlungsformate, die Oper neu erlebbar machen.
Besonders die Eröffnungspremiere Das Paradies und die Peri von Robert Schumann war mit 94 Prozent Auslastung nahezu ausverkauft. Insgesamt konnte die Staatsoper in den ersten 100 Tagen einen deutlichen Zuwachs von 24 Prozent bei den Besucher:innen unter 30 Jahren verzeichnen – ein starkes Signal für die wachsende Resonanz des Hauses in jüngeren Zielgruppen.
Zitat von Tobias Kratzer, Intendant der Staatsoper Hamburg
„100 Tage im Amt – das klingt nach Regierungserklärung und harten Bilanzen. Für mich sind diese vergangenen 100 Tage aber vor allem: die große Freude dieses traditionsreiche Haus führen zu dürfen; der großartige Spirit unserer Mitarbeitenden; zwei fulminante Premieren, die vom Publikum gefeiert wurden; offene Generalproben für Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende, die die Staatsoper noch einmal auf ganz andere Weise zum Schwingen bringen; die begeisterte Resonanz auf unsere jungen FRAMING-Guides, die das Vorderhaus neu beleben; und ja: auch Zahlen. Das wir mit einem unbekannten Schumann-Oratorium zur Derniere eine Auslastung von 94% erzielten, das spricht für die Neugier des Hamburger Publikums und macht mich sehr glücklich. Und dass wir schon jetzt 24% mehr Besucher unter 30 Jahren verzeichnen können: das macht hoffnungsfroh für die Zukunft der Oper - nicht nur, aber gerade auch in Hamburg!“
FAZIT
Mit neuen Ideen, hoher künstlerischer Qualität und einem klaren Fokus auf Vermittlung und gesellschaftliche Öffnung hat die Staatsoper Hamburg unter Tobias Kratzer einen überzeugenden Start in die Spielzeit 2025/26 hingelegt. Die Bilanz der ersten 100 Tage zeigt: Die Staatsoper ist auf Erfolgskurs – als lebendiger Ort der Kunst und des Austauschs, offen für alle Generationen.
Die Opernstiftung ist besonders glücklich, dass zum Neustart der Opernintendanz von Tobias Kratzer und dem Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber auch die Foyers der Staatsoper in neuem Glanz erscheinen!
THE STUDIOS – Excellence in Brand Design, Rainer Sellmaier und die Künstlerin Jorinde Voigt haben in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen der Hamburgischen Staatsoper die Neugestaltung in den Sommermonaten realisiert. Großzügige Spenden von Else Schnabel und weiteren Förderern und Personen, die nicht genannt werden möchten, haben dies ermöglicht.
„Die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper begrüßt die Entscheidung der Freien und Hansestadt Hamburg, in Kooperation mit der Kühne-Stiftung eine neue Oper für Hamburg zu bauen.
Mit diesem Beschluss wird die aus privater Initiative gegründete, fast 350 Jahre bestehende Kultureinrichtung langfristig fortbestehen und sich den erwartbaren vielfältigen Herausforderungen an die Oper der Zukunft stellen können.
Die Musikstadt Hamburg erhält durch die Entscheidung der Stadt eine Erfolg versprechende Positionierung im internationalen Wettbewerb – dank staatlicher und privater Kooperation und Förderung.“
Hamburg, 7. Februar 2025