Unsere Aufgabe

Das segensreiche Wirken der Stiftung beginnt dort, wo ich mit meinen Mitteln, die mir der Staat zur Verfügung stellt, am Ende bin.Rolf Liebermann, Intendant der Hamburgischen Staatsoper 1959-1973 und 1985-1988

In der Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper haben sich rund 250 Förderer zusammengefunden – neben Privatleuten auch Firmen und Stiftungen – die jährlich rund eine Million Euro zur Förderung der Opernkunst aufbringen.
Die Mittel der Stiftung garantieren der Oper den nötigen Freiraum, Wagnisse einzugehen. Sie schaffen ihr die Basis für unabdingbare langfristige künstlerische Disposition, die der finanziellen Vorausschau staatlicher Finanzetats um Jahre vorauseilt. Zwei-, dreimal jährlich trifft das Leitungsteam der Oper mit dem Kuratorium der Stiftung zusammen, um unterstützenswerte Projekte der Oper und des Balletts zu diskutieren und sie finanziell abzusichern.

Zur Förderung des künstlerischen Etats gesellt sich die Unterstützung von Sonderpublikationen der Oper und des Balletts. Gelegentlich greifen Unternehmen und Förderer auch tiefer in die Tasche und stellen Sondermittel bereit — wie z.B. für die Umgestaltung des Foyers.
Traditionell widmet sich die Stiftung der Förderung des künstlerischen Nachwuchses. Jährliche Preise für junge Sängerinnen und Sänger, Tänzerinnen und Tänzer sowie Musiker des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg, die Ausbildung talentierter Sängerinnen und Sänger im Internationalen Opernstudio und die Opera piccola – eine Oper mit Kindern für Kinder – erfreuen sich der Zuwendung durch die Stiftung und liegen den Förderern ganz besonders am Herzen.

Die Stiftung unterstützt die Verpflichtung namhafter Regisseure und Dirigenten, sie holt große Stimmen nach Hamburg und fördert richtungweisende, anspruchsvolle Konzepte. Sie bezuschusst besonders aufwendige Ausstattungen oder auch Auslandsgastspiele von Oper oder Ballett. Ihr Ziel ist es, den Ruf der Hamburgischen Staatsoper als erste Adresse unter den europäischen Opernhäusern zu festigen.